Wie erstelle ich ein Charakterkonzept?

Aus Mittenwacht Wiki
Version vom 15. August 2020, 20:21 Uhr von Alissa (Diskussion | Beiträge) (Motiv zur Charaktererschaffung)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorwort

Hallo liebe Leser!

Dieser Guide wurde, wie jener zum allgemeinen Rollenspiel, mit dem Ziel verfasst, zwei Klientele zu bedienen. Zum einen soll er ein grundlegendes Handwerkzeug, wie auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Rollenspielanfänger zur Verfügung stellen, welche sich über relevante Grundlagen in der Charaktererstellung informieren wollen. Zum anderen ist das Ziel aber auch altgedienten Hasen einige Gedanken zu Feinheiten an die Hand zu geben, falls man geneigt ist, die eigenen rollenspielerischen Ansichten einmal von einer anderen Perspektive zu beleuchten und sich darüber auszutauschen.

Es ist bekannt, dass es viele Möglichkeiten gibt einen Charakter ins Leben zu rufen und somit hat dieser Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch hier handelt es sich schlicht um eine Sammlung an Erfahrungswerten und Standpunkten, welche in den vergangenen Jahren als Konventionen wahrgenommen wurden.

Viel Spaß beim Lesen!

Motiv zur Charaktererschaffung

Vor jeder Charaktererschaffung steht ein Motiv. Sei es etwas Abwechslung, mit einem Konzept neue Luft zu schnuppern, oder eben auch einen Neuanfang. Wichtig ist es sich diese Motive zu Beginn einer Charaktererstellung einmal bewusst ins Gedächtnis zu rufen und sich damit vielleicht auch folgende Fragen zu beantworten, entsprechend jener man auch weiter verfahren kann.

  • Warum erstelle ich einen weiteren Charakter?
  • Was möchte ich ungefähr darstellen?
  • Habe ich das Wissen dafür, um den Charakter darzustellen?
  • Habe ich die zeitlichen Ressourcen, um dieses Konzept auch – dem Konzept gebührend – ins Rollenspiele einzubringen?

If exclamation basic red 69874.png Feinheiten: Wichtig ist hier dazu zu wissen, dass es einem Charakterkonzept selten guttut, wenn „einfach mal so“ oder „weil ich will auch mal“ die Gründe sind es zu spielen. Eine Prestigeklasse zu wählen, weil man „nur Prestigeklassen spannend sein können“ ist genauso ein weit verbreiteter Irrtum, wie ein „Hold my beer. Ich kann den Char auch ohne Lorewissen“. Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass man – je nach gewählter Rolle – auch eine gewisse OOC-Verantwortung der Spielerschaft gegenüber hat. Es heißt zwar nicht, dass man jegliche IC-Belangen über sein RL stellen soll, doch wenn man sich entschließt die Gastwirtin des örtlichen Gasthauses, die leitende Instanz in einem Paladinorden oder einen führenden Militärposten zu spielen, ist es unumgänglich auch eine gewisse Präsenz zu zeigen. Anderweitig würde sich sonst auch die Kellnerin im Gasthaus, ein Paladin ohne hervorgehobenen Rang oder ein einfacher Gefreiter eignen.

Hintergrundwissen & Lore

Das Hintergrundwissen und das Lorewissen zum Hintergrund seines Charakters anzueignen ist essentiell, wenngleich die Tiefe natürlich dem Konzept entsprechend variiert. Sowohl über Rasse als auch Klasse gibt es im Mittenwacht Wiki die Möglichkeit sich einzulesen und sollten die Informationen nicht genügen auch unzähligen WoW-Seiten, wie etwa WoW-Wiki und Co. Es ist dabei noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Warum nun aber unbedingt einlesen? Ich will doch spielen! Natürlich gestaltet sich für viele, die einfach gerne ins RP einsteigen wollen und losspielen wollen die Lesestunden als müßig. Jedoch sei gesagt, dass eben dieses Wissen die Möglichkeit gibt den Charakter dann auch entsprechend zu verkörpern. Durch Vorwissen vermeidet ihr sowohl Schnitzer in eurem Rollenspiel und bleibt den Spielern als authentisches Konzept in Erinnerung. Hier kann man nach der Faustregel gehen: „Je niedriger das Lorewissen und desto abweichender vom RL-Alltag die ausgewählte Rasse und Klasse, desto mehr gibt es zu erfahren.“ Heißt: Der menschliche Bauer Hans aus Elwynn wird wesentlich weniger zur Vorbereitung aufgeben als der gnomische Technomagier Nixflix.

If exclamation basic red 69874.png Feinheiten:Es lohnt sich auch bei einfachen Berufen, wie etwa Pferdewirt oder Müllerin sich kurz auf entsprechenden Internetseiten einzulesen. Zum einen nehmen die Spieler den Charakter IC wesentlich kompetenter wahr, wenn er Fachbegriffen und Geschichten zu seiner Berufung zum Besten geben kann. Außerdem hat detailreiches Rollenspiel stets mehr Witz und Spaß gebracht als RP in Kurzfassung.

Wichtig: Bei Fragen rund um euer Konzept helfen euch die GMs auf Mittenwacht weiter! Klassenguides, wie auch Rassenguides können hier im Wiki gefunden werden.

Charaktererstellung

Eine Charaktererstellung läuft von Rollenspieler zu Rollenspieler anders ab, weshalb nur eine Methode etwas genauer beleuchtet wird. Zu empfehlen ist es ein Charakterdokument anzulegen, wo man die wichtigsten Daten zu einem Charakter festlegt und somit auch immer wieder darauf zugreifen kann. Hat man sich genügend Wissen zur Klasse und Rasse erarbeitet, ist es nun an der Zeit dies in einem Charakter zu vereinen.

Grundlegend ist festzuhalten, dass je facettenreicher der Charakter gestaltet wurde, desto interessanter auch das Rollenspiel mit ihm ist und je genauer durchdacht, desto mehr verhindert man als Spieler ausversehen sich selber in Pixelform auf den Bildschirm zu bringen, oder einen sehr eindimensionalen Charakter zu spielen.

Hintergrund

Der Hintergrund des Charakters erzählt seine Lebensgeschichte. In den Hintergrund kommen Vorfälle, die ihn besonders geprägt haben, oder Jahreszahlen mit wichtigen Fixstellen in seinem Leben, wie etwa die Geburt. Viele Fähigkeiten können später aus dem Hintergrund abgeleitet werden.

Hier kann einbezogen werden, was der Charakter für ein Volk hat und welche „Klasse“ gespielt wird. Eine übersteinstimmende Engine-Klasse wird dabei nicht benötigt. Es muss auch nicht unbedingt ein Paladin, oder ein Magier sein, auch wenn die WoW-Engine-Klassen daraus bestehen. Viel interessanter ist es auch einen Handwerker, Bauer, Gauner oder Advokaten zu spielen. Bezüglich des Volkes könnten auch Eigenschaften des Volks in den Charakter eingebracht werden, indem man sich beispielsweise Gedanken dazu macht, wie ein Charakter, der schon mehrere hundert Jahre auf dem Buckel hat die Welt sieht und mit ihr interagiert.

If exclamation basic red 69874.png Feinheiten:Versucht zu viel Drama und Prestige im Hintergrund eines Charakters zu vermeiden. Einer Charaktergeschichte OOC zu lauschen, in der der Charakter erst seine Familie verloren hat, dann gefoltert wurde, anschließend seine große Liebe verlor und dabei auch noch fast sein Augenlicht eingebüsst hätte, werden – der Erfahrung nach – schnell weniger ernst genommen. Fast etwas mit einer schlechten Serie zu vergleichen, die ständig Tiefpunkte hat. Irgendwann werden sie Usus und man belächelt sie nur noch müde. Ähnlich ist es auch, wenn der Charakter schon jegliche Titel und Ränge in seinem Hintergrund innehatte. Das ist oft schade, da es viel mehr Spaß macht sich diese Ränge zu erspielen und dann IC mit etwas „angeben“ zu können, was erspielt und nicht im OOC im Voraus beantragt wurde.

Aussehen

Da das Aussehen des Charakters auch in seinem Flag zum Tragen kommt, ist es sinnvoll dieses auch ausführlich zu beschreiben, da es einen wichtigen Teil der Persönlichkeit ausmacht. Eventuell kann es sogar mit dem Hintergrund in Verbindung gebracht werden.

If exclamation basic red 69874.png Feinheiten: Viele Rollenspieler haben die Tendenz, fast nur ausschließlich schöne Charakter zu spielen. Zu manchen Charakterkonzepten mag dies durchaus passen, doch wenn die Intention dahinter ist aus einer „Masse“ herauszustechen, dann ist damit weit gefehlt. Der Schönheitswahn führt nämlich dazu, dass es oft der durchschnittliche und hässliche Charakter ist, der unter den unzähligen Schönheitsköniginnen und Schönheitskönigen hervorsichtig. Deshalb das Apell: Habt Mut auch einmal etwas Durchschnittliches oder Hässliches zu spielen, denn anstelle des Äußeren kann man sich auch mit einer interessanten Persönlichkeit hervorheben.

Hilfsseiten: http://wortwuchs.net/personenbeschreibung/

Vorteile / Nachteile und Talente

Abgesehen von einem einmaligen Hintergrund und einem einmaligen Äußeren definieren einen Charakter auch stets seine Fähigkeiten und Fertigkeiten. Diese leiten sich von der Klasse und der Rasse des Charakters ab und bestehen zum einen aus charakterlichen Stärken und Schwächen, wie auch handlungsbezogenen Fertigkeiten.

Somit kann man dem Charakter beispielsweis den Vorteil geben, dass er eine adlige Abstammung hat (konzeptpflicht) und ihm gleichzeitig den Nachteil geben, dass er ungemein geldgierig ist, was dazu führt, dass der Charakter sich Situationen in denen Geld im Spiel ist schnell in Schwierigkeiten begibt. Die Talente, um diesen Schwierigkeiten Herr zu werden, wären beispielsweise das Fechten mit einem Rapier und ein solides Wissen über die Welt und seine Mitmenschen.

If exclamation basic red 69874.png Feinheiten:iele Rollenspieler neigen dazu ihrem Charakter von Anfang an zu viele Talente und Vorteile zu geben, vergessen dabei, dass ein Charakter auch von seinen Nachteilen bzw. schlechten Charaktereigenschaften lebt. Das Ziel im Rollenspiel ist nicht zu gewinnen, sondern einen Charakter authentisch und schön darstellen zu können, weshalb es genau so reizvoll sein kann einen Kampf einmal zu verlieren, oder sich einige Probleme einzuhandeln. Des Weiteren ist anzuraten, stets auch zu überlegen, ob man die Attribute, die man seinem Charakter gibt auch bis zu einem gewissen Grad darstellen kann. Ist man beispielsweise der Meinung, einen extrem charmanten Charakter zu spielen, ist es ratsam sich darüber Gedanken zu machen, in welcher Art der Charakter charmant ist. Jede noch so rüpelhafte Aussage mit einem *spricht er charmant* zu kennzeichnen ist nicht die richtige Lösung.

Hilfsseiten: (Achtung: Es handelt sich um das Regelwerk von DSA und die verschiedenen Vor-, Nachteile, wie auch die Talente sind lediglich als Inspiration gedacht. Die Umsetzung sollte auf jeden Fall überdacht werden.)

Authentizität & Konzepttreue

Geht der Charakter erstmal ins Rollenspiel, ist Konzepttreue der wichtigste Punkt, der zu beachten ist. Hierbei geht es um Empathie dem Charakter gegenüber und den stetigen Kontrollblick auf die Welt in welcher er sich befindet und agiert. Es sind erst diese Aspekte, welche einen gut durchdachten Charakter in der Welt auch authentisch machen.

Beispiele gelungener Konzepttreue: (Unter der Voraussetzung, dass das Konzept nicht exakt auf solche Situationen ausgelegt wurde.)

  • Versagen: Ein Charakter, der ausgebildeter Soldat ist, sieht sich einer Gruppe scheinbar übermächtiger Feinde gegenüber. Statt heldenhaft gegen sie vorzugehen und dabei noch ein paar besonders filmreife und coole Sprüche zu reissen, nimmt er die Beine in die Hand, oder zeigt zumindest Anzeichen von Nervosität, Stille, Sorgen oder Ängste.
  • Verlieren: Ein Charakter wird von drei böse gesinnten Charakteren gepackt. Er zappelt zwar, doch wird er mitgeschleift und befreit sich nicht mit einem noch nie gesehenen Kampfstil. Er steckt ein und lässt sich verwunden, obwohl es natürlich weitaus cooler wäre unversehrt oder mit einer mindestens leicht zerzausten Frisur den Kampf zu verlassen.
  • Angst: Ein Charakter wurde gefangen und schmort in einem Verlies. Vor seinen Wärtern zeigt er, nach anfänglichem Trotz, Furcht, da ihm seine prekäre Situation bewusst wird. Ähnlich, wie Versagen.
  • Egoismus: Ein Charakter macht sich auch einmal Sorgen um Geld und seine Zukunft, womit er sein Vermögen nicht an den Erstbesten verschenkt, oder direkt jeden in sein Haus bittet und sein Lebe
  • Aberglaube: Ein Charakter ist abergläubisch, da er beispielsweise keine perfekte Bildung genossen hat und deshalb durchaus an Ammenmärchen und wildeste Geschichten glaubt, oder ihnen zumindest Gehör schenkt.
  • Unwissenheit: Ein Charakter weiß über viele (auch geschlichtliche) Begebenheiten der WoW-Geschichte nicht Bescheid, da er selber nicht anwesend war. Somit kann er IC durchaus Unfug verzapfen und Fehler machen, da zwar die Spieler über die Lore Bescheid wissen, jedoch die Charaktere das Universum nicht bis zur Gänze ergründen können.
  • Planlosigkeit: Ein Charakter, der die Wahl zwischen zwei Pfaden hat, nimmt den Rechten und trifft dabei mit einer Gruppe von Feinden aufeinander. Obwohl der Spieler OOC die NPCs bereits gesehen hat und somit problemlos die gefährliche Konfrontation hätte vermeiden können, wusste der Charakter nichts davon.
  • Fehler: Ein Charakter, der eine wenig relevante Information vor zwei Wochen erhalten bzw. gelesen hat, hat diese vergessen und erinnert sich – nach längerem Nachdenken – nur noch schlecht daran, obwohl der Spieler OOC die Möglichkeit hätte, in einem Log nachzulesen und die Information 1:1 wiederzugeben à la fotografisches Gedächtnis.
  • Ohne Überblick: Ein Charakter unterhält sich angeregt mit einem anderen Charakter und ist so in das Gespräch vertieft, dass er nicht mitkriegt, dass zwei Personen über die Strasse wandern, obwohl der Spieler des Charakters die beiden bemerkt und reintheoretisch durch ein Kopfdrehen des Charakters dafür sorgen könnte, dass die beiden bemerkt werden und im Gedächtnis des eigene Chars bleiben. Gerade wenn der Spieler auch OOC weiss, dass die Information später IC relevant sein könnte, entscheidet er sich dagegen.

Nachwort

Somit wären wir am Ende des Beitrages angelangt. Zum allgemeinen Verständnis (und evtl. Amüsement) ein Positiv- und ein Negativbeispiel eines Charakters. Achtung: Jegliche Bezüge zu bereits existierende Charaktere sind rein zufällig! Gerade beim positiven Charakterbeispiel kann das Power-Level natürlich auch variieren. Für Fragen, Anliegen, Ideen, Vorschläge, Kritik und Geplauder stehe ich ingame per /w (Alysanne) oder hier auf der Seite per PM (Arat) gerne zur Verfügung.

Negativ-Beispiel

Name: Lady Schanthall „Todesbringerin“ Deathbloodsoul
Die Halbblutelfe Schanthall wurde vor 17, 5 Jahren im schwarzen Tempel geboren und ist die Tochter eines blutelfischen Dämonenjägers der Illidari und einer menschlichen Todesritterin. Sie hatte eine glückliche Kindheit im schwarzen Tempel und lernte dort auch Illidan kennen, der ihr wie ein Onkel war. Sie lernte von ihrer Mutter das Wirken von Runenmagie und von ihrem Vater den Umgang mit Fel. Leider kam dann die Allianz und die Horde und nahmen Schanthall alles, was sie je geliebt hat, außer Haus-Lich Herbert und die Dämonenklinge ihres Vaters. Vor Trauer zerfressen zog sie durch ganz Azeroth und mordete viele wichtige Kommandanten der Allianz und Horde und eignete sich die elementaren und arkanen Künste der Magie an. Sie hat zehn Orden gekriegt. Doch irgendwann wurde sie dem Kampf müde und zog ins Holzfällerlager des Osttals, wo sie sich in Laurence Goodschieldtapferbloodlighthope verliebte und ein Kind zeugten. Lauence ein Halbpandare und das Kind also ein viertel Pandare-Blutelf-Mensch. Sie nannten es Fritz. Doch dann griff die brennende Legion an und Schanthall wusste, dass sie nur wegen ihr gekommen waren, obwohl sie mit Laurence einen Zirkel an Schülerin – die alle Männer waren – angesammelt hatte, waren die Mächte der Legion zu viel und Laurence als auch Fritz wurden vor ihren Augen von Gul’dan getötet. Seither hat Schanthall keine Gefühle mehr und zieht als dunkler Racheengel durch die Lande. Dennoch hat sie sich entschlossen nach Mittenwacht zu reisen, um dort Frieden zu finden. Doch wird das gut gehen? To be continued…
Aussehen: 165cm, zierlich und drall (Doppel F-E), gleichzeitig mager und muskulös an den richtigen Stellen, Porzellangesicht, rauchige Stimme, Narben am ganzen Körper aber trotzdem wunderschön, verruchter aber auch gebrochener Blick, Stupsnase und volle naturrote Lippen, Rüstung nur an den wichtigsten Stellen, damit man nicht nackt geht, Doppelhelix-Piercing im Gesicht, an den Ohren und an geheimen Stellen 😉 Tattoos hat der Charakter natürlich auch. Er ist wirklich unglaublich schön, aber auch gezeichnet.
Vorteile: Besitz (Greifen, Pferd, Chopper), Nachtsicht, adlige Abstammung und den Titel „Lady“ und „Todesbringerin“, extrem klug, extrem charismatisch, fotografisches Gedächtnis, extrem emphatisch, hitze- und kälteresistent, hochbegabt, resistent gegen Gift und Krankheiten, der Charakter hat wirklich viel Geld und mindestens zehn Rüstungsgarnituren und die Orden hat er auch noch (fast vergessen), noch Jungfrau!
Nachteil: Unsicherheit, deshalb gefühlskalt (noch immer das kleine unsichere 16 Jährige Mädchen von damals im schwarzen Tempel, was sie aber nie zeigt), unbewusst verrucht (sie weiß nicht, was sie mit Männern und Frauen anstellen kann und wie sie ihnen in ihrer Gegenwart den Kopf verdreht), Blutrausch (wenn sie einmal kämpft, dann kämpft sie bis zu deinem Ende – am besten also nicht in den Weg stellen 😉), Schwäche für starke Männer, Allergisch auf Chia-Samen, manchmal etwas schusselig, aber auf die wirklich niedliche Art.
Talente: Alle Waffen (außer jene von Pandaria, welche Laurence ihr aber eigentlich beigebracht hat), Schleichen, Lauschen, vor allem töten, alle Sprachen und alle Magiearten ausser das heilige Licht, denn daran glaubt Schanthall nicht, da sie alles verloren hat. Sie kann ausgezeichnet: Boxen, Ringen, Tanzen, Singen, Tierwissen, Reiten, Heilkunde, in der Wildnis überlesen und eigentlich alles andere auch, auch wenn es der Spieler/in nun gerade nicht einfällt. Noch wichtiger: Sie kann es besser als du.

Positives-Beispiel

Name: Johann „Schild“ Bergmann
Der Mensch Johann Bergmann wurde vor 45 Jahren in einem kleinen Vorort in der Nähe der Stadt Lordaeron geboren. Er ist der Sohn eines Schmiedes und einer Weberin und wurde von seinem Vater bereits früh ins Schmiedehandwerk eingeführt, während seine Mutter ihm das Rechnen lehrte. Schon früh war es Johanns Traum zur Armee zu gehen und so fand er sich bereits in der führen jungend in ihren Reihen wieder. Der Fall Lordaerons, welche das Leben vieler seiner geliebten Menschen durch den Untot kostete, hat Johann schwer verdaut und der Tod belieb ein stetiger Begleiter seines Handwerks als er einige Jahre als Söldner durch die Lande streifte. In einem kleineren und unbedeutenden Gemetzel verteidigte er einen wehrlosen Adligen „Herr von Tench“ gegen einen heranstürmenden Orc und verdiente sich so seinen Spitznamen, wie auch eine kleine goldene Nase. Mit dem Geld finanzierte er sich eine Überfahrt nach Sturmwind, wo er sich fortan als Veteran in den Reihen des Sturmwinder Militärs verdingte und sich mit bürokratischen Angelegenheiten beschäftigte. Dort lernte er auch seine Frau Rea kennen und das kleine Vermögen bescherte dem jungen Paar ein kleines Häuschen im Park von Sturmwind. Das Glück sollte ihnen jedoch nicht lange hold sein, denn schon bald stürzte der Park unter dem Einfluss des Drachen Todesschwinge in sich zusammen und Johann „Schild“ Bergmann stand ein weiteres Mal in seinem Leben alleine da. Um all diese Widrigkeiten zu vergessen, zog es Johann in seinem Alter ein weiteres Mal zu den Waffen. Diesmal jedoch weit weg von Sturmwind und Lordaeron. Mittenwacht sollte es diesmal sein. To be continued…
Aussehen: durchschnittliche Größe, erste graue Strähnen im schwarzen Haar, Narbe an der Wange, mehrmals gebrochene Nase, stabile Statur ohne übermuskulös zu sein, dunkle Erzählerstimme, müde Mimik, wettergegerbte Haut, Falten auf Stirn und Mundwinkel, leicht gerötete Nase
Vorteile: Emphatisch, loyal, verfügt über einen soliden Ehrenkodex, Geldressourcen, Ausrüstung, kräftig und standfest im Kampf
Nachteile: Trinker (Nachwirkung der schwer verkrafteten Verluste) → Jähzorn, Alpträume, Alterserscheinungen, starkes Schwitzen, Zwinkertick
Talent: Militärerfahrung, Waffenkampf mit mehreren Waffen angelernt, Schmiedefertigkeiten, nur Rechnen, Zurechtfinden in der Wildnis, guter Schwimmer, Grundlagen Heilkunde, Grundlage Pflanzenkunde, Zwergisch als mehr oder minder gemeisterte Zweitsprache erlernt während den Jahren als Söldner.