Stand der Technik

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Einführung

Der folgende Guide soll einen Überblick darüber geben was es in unserer Interpretation der Lore in der World of Warcraft gibt, sowie was auf Mittenwacht ohne weiteres ausspielbar ist.

Wir möchten mit diesem Guide nicht festlegen wie jede technische Spielerei funktioniert oder bestimmen was dafür notwendig ist, so ein mechanisches Wunderwerk zu bespielen. Der Guide soll lediglich ein Überblick sein, der auch stets überarbeitet werden kann, sollten sich die Umstände auf Mittenwacht ändern. Soll es diesbezüglich Unsicherheiten oder Unklarheiten geben, so ist es stets möglich einen GM zu kontaktieren.

Wie bei so vielen Dingen herrscht auch bei dem technischen Stand unter den Völkern ein großes Ungleichgewicht. Während Goblins und Gnome den technischen Forscherdrang verkörpern, scheinen Draenei bereits seit Jahrtausenden einen gewissen Technikstand zu haben, der zu einem gewissen Grad sogar über dem der Gnome liegt. Rückfällig sind dabei die naturverbundenen Völker wie Tauren, Trolle oder Nachtelfen. Diese Ungleichheit machen natürlich Dinge wie Spiritualität oder ein fortgeschrittenes Wissen in der Magie wieder wett.

Wie veräußert sich aber nun die Technik inGame?
Nicht jedes Volk hat alles und viele technische Spielereien wären genauso untypisch für manche Völker, wie es gewisse magische Aspekte wären. Eine Nachtelfe wird so nie ihren Bogen gegen eine Muskete eintauschen, genauso wenig wie sich ein Gnom den Naturgöttern hingeben würde. Um dieses Bild zu wahren folgen nun einige Stichpunkte zu den verschiedenen Völkern und welchen Stand der Technik sie ohne weiteres vertreten können. Ohne weiteres bedeutet in diesem Fall “Ohne eine Anfrage oder Lizenz” zu schreiben aber dazu später mehr.

Der technische Stand in der Lore von World of Warcraft weist viele Unterschiede unter den Völkern auf. Während beispielsweise Nachtelfen noch mit Pfeil und Bogen kämpfen, da sind seitens der Goblins bereits gewaltige Roboter im Einsatz. Es zeigt sich somit, dass das Alter des Volkes keinen direkten Zusammenhang mit dem Fortschritt hat, sondern die Unterschiede eher kultureller Natur sind. So lässt sich sagen, dass Goblins und Gnome wohl mehr moderne Technik besitzen, als alle anderen Völker, wobei Zwerge, Menschen und Orcs inzwischen dicht folgen. Gänzlich abseits stehen die Draenei, die anscheinend schon seit Jahrtausenden einen überaus gehobenen Technikstand besitzen, der sogar über die Moderne hinauszugehen scheint - wahrscheinlich basierend auf einer nicht weiter definierten Form von Magie.

InGame drückt sich der Stand der Technik leider sehr offen aus. Ein jedes Volk hat die Möglichkeit den Beruf der Ingenieurskunst zu erlernen und damit Zugang zu allenmöglichen technischen Gegenständen zu erhalten. Ebenfalls sind Schusswaffen in verschiedenen Formen vorhanden und lassen kein klares Bild zu, ob etwas als Standard gilt oder eher als volksspezifisch und damit möglicherweise hochmodern. Es lässt sich jedoch klar sagen, dass einige Völker eine weitaus höhere Affinität und einen größeren kulturellen Bezug haben zu der Technik, sodass man von dem, was InGame gezeigt wird Abstand nehmen muss. Auch wenn ein Nachtelf-Jäger somit die Möglichkeit besitzt Schusswaffen auszurüsten und zu benutzen, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nachtelf dies in der Lore und damit IC tut geschwindend gering - auf Grund seines kulturellen Hintergrunds.

Im Folgenden wird auf die verschiedenen Völker und ihren Stand der Technik eingegangen.


Völker & Technik

Menschen

Bis auf die Menschen aus Gilneas wird sich der Bogen und die Armbrust behauptet haben können. Vor allem das Militär wird weiterhin auf bekannte Maßnahmen setzen und diesbezüglich Bewährtem vertrauen. Da vor allem die Armee von Sturmwind in enger Kooperation mit der Armee von Eisenschmiede zusammenarbeitet und sogar einige Dampfpanzer in ihr Sortiment übernommen hat - die jedoch größtenteils auch von Zwergen bedient werden - deckt sich die Sparte des Militärs im Bezug auf Schusswaffen ebenfalls ab. Abseits dessen, und damit theoretisch für viele Menschen erreichbar, sind einfache Steinschlosswaffen mit all ihren Vor- und Nachteilen. Wieso “theoretisch”? Weil Gewehre für den normalen Menschen teuer sind. Nicht nur der tatsächliche Kauf, sondern auch die Nutzung, da auch Schwarzpulver nicht unbedingt billig und/oder an jeder Ecke zu erstehen ist. Die große Ausnahme bildet hierbei das Volk von Gilneas, das durch den eigenen Fortschritt in der Industrialisierung sich weiter entwickelt und Gewehre, wie Pistolen, in das alltägliche Bild von Gilneas bringen konnte. Womit der springende Punkt direkt benannt ist: Das alltägliche Bild von Gilneas, zu dem gerade auch verschobene Landmassen und ein Konflikt zwischen Allianz und Horde gehört. Die Mentalität wird also gegeben sein, wenn es auch an den Umständen mangelt.

Die Menschen Sturmwinds, die den Hauptanteil an Menschen der Allianz ausmachen, besitzen noch kein gehobenes oder modernes Maß an Technik. Zwar sind vereinzelt Schusswaffen zu finden, sowie auch Sprengstoff und damit einhergehend das kostbare Schwarzpulver, jedoch ist es kein Teil des Alltags der Menschen. Noch immer wird sowohl im Militär als auch auf der Jagd auf den Bogen und die Armbrust vertraut, die eine weitaus kostengünstigere und bekannte Alternative zu Schusswaffen darstellt. Als Ausnahme kann man hier höchstens die Menschen Gilneas nennen, bei denen Schusswaffen anscheinend verbreiteter sind. Das Militär Sturmwinds besitzt trotzallem grobe, dampfbetriebene Maschinen wie beispielsweise Schiffe, jedoch ist davon auszugehen, dass dies eher von den Zwergen und Gnomen übernommen wurde. So scheinen zum Beispiel auch Dampfpanzer, Lufschiffe und Fluggeräte zwar von Menschen in Bedienung zu sein, jedoch ist die Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Zwerge und Gnome zurückzuführen, die auch schon zuvor im Besitz solcher Technik waren. In der Industrie wiederum zeigt sich ein etwas gespaltenes Bild, denn auch wenn es unter den Menschen augenscheinlich noch keine direkte Industrialisierung gegeben hat, wie wir sie kennen, so gibt es trotzallem beispielsweise in der Agrarwirtschaft die Erntehelfer - also eine grobe Urform eines Roboters. Diese scheinen jedoch eine klare Ausnahme zu bilden. Insgesamt gilt also, dass modernere Technik noch nicht den Alltag der Menschen erreicht hat, es jedoch bereits jetzt hier und da engere Berührungspunkte gibt dank der anderen Völker der Allianz.

Zwerge

Zwerge bilden, was den Bereich der Manufaktur betrifft, wohl das eifrigste Volk Azeroths und sind stets darauf aus ihre Kunst zu verfeinern. Technisch haben sich, nebst den Steinschlossgewehren auch der Radschlossmechanismus durchgesetzt und finden an einem Großteil der zwergischen Bewaffnung ihre Verwendung. Ebenfalls in der Herstellung vertreten sind Musketen mit einem gezogenen Lauf, die jedoch preislich weit über dem Erschwinglichen liegen.

Durch ihre Nähe zu dem Volk der Gnome und auch durch eigenen Forscherdrang besitzen Zwerge ein gesteigertes Maß an Wissen über Technik. Hauptsächlich scheinen sie sich aber auf Schusswaffen und größere Geräte spezifiziert zu haben. So besitzen Zwerge das Wissen über Stein- und Radschlosswaffen, während sie zeitgleich Fluggeräte und Dampfpanzer entwickeln und steuern. Inzwischen haben auch Perkussionsgewehre und sogar seit neuestem Hinterladerwaffen mit Zündnadelprinzip bei den Zwergen Einzug erhalten. Jedoch ist diese Technik noch nicht verfeinert worden, sodass nur grobere, ungenauere Waffen hier bisher möglich sind.

Orcs

Ähnlich wie auch schon die Menschen und Zwerge scheinen die Orcs mittlerweile einen etwas gehobeneren Technikstand zu besitzen. Dies lässt sich auf ihre Nähe zu den Goblins zurückführen, sowie ihr volkstypisches Kriegstreiben, welches dazu geführt hat, dass viele Orcs mit in die Entwicklung von Waffen und großeren Geräten einbezogen wurden. So ist beispielsweise die Eiserne Horde des alternativen Draenors ein gutes Beispiel für die schnelle Entwicklung und Adaption von modernerer Kriegsmaschinerie durch die Orcs. Es lässt sich trotzallem sagen, dass, wie bei den Menschen, auch bei den Orcs beispielsweise Schusswaffen noch lange nicht zum Alltag gehören und auch technische Geräte noch nicht in das eigentliche Weltbild und Verhalten der grobschlächtigen Orcs passen.

Gnome und Goblins

Die beiden Halbwuchsrassen bilden wohl das technische Non plus Ultra in der World of Warcraft. Von fortschrittlichen Erfindungen wie der Tiefenbahn, großen Dampfschiffen der Horde oder ganzen Automobilen: All das stammt aus der Feder von Gnom oder Goblin. Und man könnte meinen, dass sie es mit diesem Erfindungsreichtum weit bringen würden - was sie wohl auch theoretisch könnten, wären sie daran interessiert. Doch das Hauptaugenmerk von Goblins und Gnomen liegt nicht etwas mit Wert zu erfinden, sondern zu erfinden um des Erfindens Willen. Technisch kann man sie zur Orientierung wohl ungefähr zum Stand des Ersten Weltkriegs einordnen, wobei auch da manche Themenbereiche fortschrittlicher sind als andere! So gibt es zwar Gewehre, die auf dem Zündnadel-Prinzip beruhen, aber keine Perkussionsschlösser.

Gnome

Die Gnome von Gnomeregan bilden, neben den Goblins, wohl die Spitze wenn es um moderne Technik geht. Ihr Forscher- und Erfindergeist scheint keine Grenzen zu kennen, sodass Gnomeregan allein als wahres Wunderwerk der Technik gilt. Nicht nur scheinen Gnome Wissen zu besitzen um aus Brennstoffen undefinierter Art Energie zu gewinnen, sie nutzen diese darüber hinaus sehr präzise und meist ohne große Fehler. Anders als ihre grünen Gegenspieler versuchen Gnome mit Hilfe ihrer Erfindungen zu helfen - so entstand nach Erzählungen beispielsweise der Roboschreiter nicht als Reitgefährt, sondern als Hilfe für die Gnome um auf Augenhöhe mit ihren verbündeten Völkern der Allianz sprechen zu können und bei Spaziergängen Schritt halten zu können. Entsprechend besitzen Gnome zwar ein gesteigertes Wissen auch über die Entwicklung von Waffen, jedoch scheinen sie es nicht wirklich verbreiten zu wollen. Eher scheinen sie auf kleinere Geräte spezialisiert zu sein, die nahezu alles Erdenkliche ermöglichen können.

Goblins

Als klare Gegenspieler der Gnome besitzen auch Goblins einen gehobenen Technikstand, der jedoch weit destruktiverer Natur ist, als der der Gnome. Von großen Kampfrobotern zu Zeppelinen und anderen Fluggeräten scheint für Goblins nichts unmöglich... würde es nicht immer wieder in die Luft fliegen! So scheint es so, als wären Goblins viel mehr Experten darin Dinge in die Luft zu jagen, als feinere, präzisere Geräte für längere Zeit nutzbar zu halten. Darüber hinaus nutzen Goblins anscheinend Benzin als Brennstoff um Energie in Form von Strom zu gewinnen und Geräte anzutreiben. Es lässt sich also relativ eindeutig sagen, dass Goblins wohl von ihren Möglichkeiten her mit den Gnomen gleichauf sind, jedoch gerne auf Entwicklungszeit verzichten und dadurch weitaus mehr Unfälle verursachen, als ihre blasshäutigen Gegenspieler.

Andere Völker

Die anderen Völker Azeroths scheinen vom Stand der Technik noch hinter den Orcs und Menschen zu liegen. Ob es nun daran liegt, dass sie kulturell keinen Bezug zur Technik haben oder weil sie schlicht nie die Entwicklung verfolgt oder Nutzung erlent haben sei hier dahingestellt. Als Ausnahme gelten natürlich weiterhin die Draenei, deren Technik sich nicht genauer definieren lässt.



Nach diesem kurzen Abriss die elementare Frage: Was ist nun möglich für mich als Spieler? Ohne Antrag oder Lizenz - und wenn es stimmig zu dem Volk passt - sind folgende technischen Spielereien möglich:

  • Pistolen (Rad- als auch Steinschloss)
  • Gewehre die auf ein Steinschloss zurückgreifen (Karabiner, Musketen, Büchsen)
  • Im Fall von Zwergen auch Gewehre mit einem Radschloss

Munitionstechnisch sind vor allem Kugeln im Gebrauch. Es gibt zwar Patronen aber diese sind a) für darauf spezialisierte Waffen und b) nicht den kommerziellen Gebrauch bestimmt. Der Aufwand eine Patrone herzustellen gleicht nicht dem Nutzen bzw. wirtschaftlichen Verkauf.

Möglich ist es jedoch, sich mit passender Lizenz oder einem Antrag auch tiefer in die Trickkiste zu begeben. Dann sind auch Gewehre, die auf dem Zündnadel-prinzip fußen, möglich als auch Pistolen, die auf dem Steinschloss-Prinzip basieren. Es sei aber auch hier noch einmal gesagt: Das ist nicht die Norm, sondern die Ausnahme! Und auch darüber hinaus gibt es viele Erfindungen, die in der Lore bestätigt sind: Spinnenpanzer, Kampfanzüge, Schnitter, etc.. Bevor diesbezüglich aber ein Antrag getippt wird, sei gesagt, dass wir äußerst streng bei solchen Anträgen vorgehen und eine gute ooC Begründung haben wollen. Denn jede höhere Technik bricht mit der Norm und stellt auch eine große Herausforderung für das Balancing im RP dar, ähnlich wie es mächtige Zauberwirker oder Kampfklassen tun. Jeder Spieler, der also vorhat so eine mächtige Maschinerie auf Mittenwacht zu bringen, ist vom Team angehalten sich Gedanken zu machen wie er gedenkt etwas Spielerfairness einzubringen um es noch irgendwie “balanced” und nicht “zu imba” zu halten.

Medizin

Im Bereich der Medizin ist ebenfalls ein grobes Mittelmaß anzustreben. Das kommt daher, dass viel Forschung gar nicht nötig ist, da es in der World of Warcraft einige Magiearten gibt, mit denen man schlichtweg heilen und genesen kann. So sind zwar Kräutermischungen oder Tinkturen denkbar um Alltagsprobleme oder grobe Probleme zu versorgen aber etwas wie Antibiotika gibt es höchstens in Form von Antiseptika. So gibt es auch keine Bluttransfusion, entgegen den Blutbeuteln, die es in der Engine gibt. Ebenso wenig gibt es ein Wissen über Bakterien, Viren oder Zellen. Das Wissen von Anatomie ist ebenfalls recht weit fortgeschritten - nicht nur durch einige, sichtbare Experimente an Leichen oder Lebendobjekten.

Mechanik

Generell zur Mechanik kann von einem allgemeinen Wissen ausgegangen werden, dass Uhrwerke genauso wie Dampfmaschinen beinhaltet. Auch hier sind Gnome und Goblins Vorreiter und verwenden ebenfalls Maschinen auf dem Dynamoprinzip als auch Verbrennungsmotoren. Perfektioniert haben die Elektronik wohl zu einem gewissen Grad auch noch Verlassene bzw. auch von der Geißel (siehe Thaddius), die durch Teslatürme auch aktiv verwendet wird.

Grundsätzlich noch einmal als Liste für persönliche Schusswaffen:

Erlaubt

  • Luntenschlossgewehr
  • Steinschloss
  • Radschloss

Erlaubt (Anfrage/Lizenz)

  • Zündnadelgewehr

Nicht erlaubt

  • Mehrkammer-Gewehre/-Schusswaffen
  • Semi- und vollautomatische Waffen

Fragezeichenneu weiss.png Allgemeine Ausnahmen können bei manchen Klassen durchaus auftreten, müssen aber angefragt werden!

Was ist ausspielbar?

Waffen

Im Bereich der Waffen sind folgende Dinge frei nutzbar:

  • Pistolen
    • Am häufigsten: Stein- und Radschloss als Vorderlader
    • Seltener: Hinterlader mit Patronen (Perkussion) und Einzelabzug
  • Gewehre
    • Am häufigsten: Steinschloss als Vorderlader
    • Seltener: Perkussionsschloss als Vorderlader und Zündnadelprinzip als Hinterlader

Generell gilt, dass bei allen Waffentypen ein Nachladevorgang notwendig ist und sie höchstens einen Schuss pro Nachladezyklus abfeuern können. Damit gemeint ist, dass weder Clips noch Magazine möglich sind und somit nach jedem Schuss manuell nachgeladen werden muss. Eine Art Dauerfeuer oder Mehrfachschuss ist bei diesen Waffen also nicht möglich. Außerdem gilt, dass alle oben genannten frei spielbaren Waffentypen relativ ungenau sind, je größer die Entfernung zum Ziel! Ein Schuss aus 200 Metern wird hier also nur mit viel Glück sein Ziel treffen - selbst ein Schuss aus 20 Metern kann bei diesen Waffen schnell daneben gehen.

Unter Anfrage fallen:

  • Pistolen
    • Hinterlader mit Patronen und Spannabzug
  • Gewehre
    • Hinterlader mit mehr als einem Schuss pro Nachladezyklus (z.B. Repetiergewehre oder Trommelmagazine)
    • Äußerst präzise Gewehre egal welcher Art

Auch hier gilt es generell auf die Fairness zu achten. Niemand möchte gerne erleben, wie bei einem Event ein Spieler mit seinem Char aus sicheren 250 Metern Entfernung ein Kopfschuss gegen ein Ziel emotet wird - denn nicht nur entfernt das den Charakter geradezu gänzlich aus dem eigentlichen Geschehen, es ist auch, nach heutigen Ansichten, ein garantiertes Todesurteil für das Ziel. Um die Fairness und das Spielgefühl also zu wahren gilt es hier Rücksicht zu nehmen und auch Fehler zuzulassen, sei es nun in Form einer klemmenden Patrone, das Einbringen von externen Faktoren wie Wind oder eben das schlichte längere Zielen und Nachladen bis zum eigentlichen Abschuss.

Maschinen & Mechanik

Generell sind Maschinen in grundlegender Form unter allen Völkern vorhanden. Damit gemeint sind zum Beispiel Aufzüge oder Lastzüge, wie auch agrarwirtschaftliche Fahr- und Werkzeuge rudimentärer Art. Eine detailiertere Beschreibung einzelner Aspekte und Dinge ist folgend zu finden.

Arten von Energie

Kinetisch: Die kinetische Energie (oder gerne auch 'Arbeit') ist wohl die simpelste Form von Energie. Gemeint ist hier Energie in Form von Körperkraft, welche über irgendeinen Mechanismus übertragen wird. Diese Form von Energie kommt bei allen Völkern zum Einsatz und kann bei verschiedenen Maschinen als Quelle genutzt werden. Das beste Beispiel hierfür sind Getreidemühlen, die beispielsweise mit Windkraft oder mit Zugtieren angetrieben werden.
Elektrizität: Nur wenige Völker scheinen das Prinzip der Elektrizität (oder auch 'Strom') zu kennen oder zu nutzen. Darunter vor allem die technisch versierteren Rassen wie Gnome und Goblins, aber auch die Verlassenen scheinen Elektrizität zu nutzen, was darauf schließen lässt, dass auch die Menschen damit zumindest vertraut sind. Diese Form von Energie lässt sich, wie in der Moderne, vielseitig einsetzen. Hauptsächlich jedoch kommt sie wohl in kleineren Geräten zum Einsatz, die nicht viel Energie benötigen, um betrieben zu werden. Ein Luftschiff beispielsweise lässt sich nicht gänzlich mit Elektrizität antreiben, eine Lampe oder ein kleinerer Roboter jedoch schon.
Unbekannte Arten: Auf Grund der Magie, die das Universum von Warcraft durchströmt gibt es natürlich noch weitere Arten von Magie, die sich aber nicht gänzlich einordnen lassen und nur selten von den verschiedenen Völkern genutzt werden. Als Beispiel wäre da die Energie zu nennen, die von den Titanen verwendet wird oder wurde um ihre Maschinen anzutreiben. Es lässt sich vermuten, dass es sich dabei um eine Form von arkaner Energie handeln muss, inwieweit diese jedoch auch von anderen Völkern in der Form nutzbar gemacht werden kann ist nicht weiter klar. Ebenfalls besitzen die Naaru und damit die Draenei durch ihre Kristalle eine Energiequelle, wobei die Art der Energie nicht weiter definiert ist.

Quellen von Energie

Öl: Wie auch in der Moderne ist Öl, wenn man es verbrennt, eine perfekte Energiequelle. Ob nun in Verbindung mit einem Dynamo für Elektrizität oder eben in reiner Form für kinetische Energie - Verbrennungsmotoren existieren auch auf Azeroth. Vor allem die Goblins nutzen solche für ihre Maschinen und Fahrzeuge.
Dampf: Das prominenteste Beispiel einer dampfbetriebenen Maschine ist der zwergische Dampfpanzer. Hierbei wird Wasser erhitzt und der dabei entstehende Dampf in Energie jeglicher Art umgewandelt. So können sowohl einfache Maschinen, also auch elektrische Meisterwerke mit Energie versorgt werden. Dieses Prinzip ist unter den Völkern wohl am meisten verbreitet, wenn es um modernere Formen der Energiegewinnung geht.
Arbeit / Kraft: Auch durch bloße Körperkraft lässt sich Energie gewinnen, sei es nun direkt für kinetische Energie oder in Verbindung mit einem Dynamo für Elektrizität. Alle Völker verwenden dieses Prinzip auf die ein oder andere Weise um sowohl größere Maschinen, als auch kleinere Geräte anzutreiben. Am häufigsten kommen hierbei Nutztiere, aber auch Wasser- oder Windmühlen zum Einsatz.
Phlogiston: Unter den eher besonderen Quellen ist wohl vor allem Phlogiston sehr verbreitet. Die in hoher Bergluft gesammelte, explosive Flüssigkeit findet ähnlichen Einsatz wie Öl. Eine Verbrennung in Verbindung mit einer Dampfmaschine erhöht die Leistung, wobei der pure Einsatz auf Grund der hohen Gefahr einer Explosion nur selten ist. Auch auf Grund dessen, dass Phlogiston sehr schnell verbrennt macht es den Einsatz ohne weitere Mittel der Energiegewinnung nur kurzzeitig möglich. Somit findet es eher in kleineren Maschinen ohne weitere Mittel Einsatz oder eben als Zusatz und Beschleuniger in Dampfmaschinen. Vor allem die Zwerge nutzen diese Quelle gerne zur Unterstützung, da ihre Heimat Khaz Modan durch die hohen Berge eine ideale Quelle für Phlogiston ist.
Unbekannte Quellen: Auch unter den Quellen gibt es unbekannte Formen und Prinzipien auf Grund der auf Azeroth vorhandenen Magie. So kann beispielsweise wohl jede Form von Magie als Quelle von Energie genutzt werden, weswegen sich beispielsweise von der Legion genutzte Maschinen betreiben lassen, aber auch arkanmagische Golem. Auch weitere Methoden sind mehr oder minder bekannt wie der Quantenwürfel, der jedoch so gut wie überall auf Azeroth auf Grund seiner instabilen Art als verboten gilt. Generell lässt sich aber sagen, dass mit dem richtigen Medium wohl jede Form von Magie in eine andere Form von Energie umgewandelt werden kann und somit nutzbar gemacht werden kann. Es findet jedoch nicht wirklich Verwendung.

Was ist spielbar

Unter allen Völkern kommen Maschinen in grundlegenden Formen zum Einsatz, am häufigsten wohl um Arbeit und Last abzunehmen. Das beste Beispiel sind wohl die Getreidemühlen, Aufzüge und Lastkräne, aber auch Uhrwerke. Somit lässt sich sagen, dass es unter allen Völkern ein grundlegendes Verständnis für diese Formen von Maschinen gibt, der Hintergrund jedoch wahrscheinlich nicht weiter bekannt ist und nur von jeweiligen Entwicklern und Erbauern wirklich verstanden wurde. Dampfmaschinen sind die wohl häufigste Form von modernerer Technologie auf Azeroth. Ein grundlegendes Verständnis ist aber nicht unbedingt der Allgemeinheit zu zusprechen, sondern es ist davon auszugehen, dass eher Experten und Fachleute hier notwendig sind. So ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Erntegolems der Menschen mit Dampfmaschinen betrieben werden. Vor allem aber die Zwerge und Gnome verstehen sich gut darin Dampfmaschinen zu entwickeln und zu bauen, unabhängig der Größe der jeweiligen Maschinen. Die Technologie hinter Verbrennungsmotoren, die mit Öl betrieben werden ist wohl hauptsächlich im Besitz der Goblins, die damit Maschinen jeglicher Größe anzutreiben scheinen. Aus diesem Grund findet man auch viele Bohrtürme der Goblins über Azeroth verteilt. Elektrizität ist für die allermeisten Rassen wohl eher die modernste und damit mysteriöseste Form der Technik. Aus diesem Grund ist sie auch eher den Goblins und Gnomen vorbehalten. Die Maschinen, die mit Elektrizität versorgt werden sind meistens sehr schlicht oder auch modern gehalten im Vergleich zu einer Maschine, die mit Dampf angetrieben wird. Die Technologie dahinter aber, also beispielweise Batterien, Verkabelungen oder Motoren, scheint noch immer eher primitiver, grober Natur zu sein mit wenigen Ausnahmen.

Beispiele