Mittenwacht

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Hafen Reisedauer
Orgrimmar: ~ 14 Tage
Silbermond: ~ 24 Tage
Unterstadt: ~ 20 Tage
Nordend, Kriegshymnenfeste: ~ 10 Tage
Pandaria, Honigtau: ~ 16 Tage
Donnerfels lässt Waren ebenfalls aus Orgrimmar verschiffen.
Sturmwind: ~ 24 Tage
Eisenschmiede ü. Hafen von Menethil: ~ 22 Tage
Darnassus: ~ 20 Tage
Exodar: ~ 26 Tage
Nordend, Valianzfeste: ~ 8 Tage
Pandaria, Pel’zin: ~ 16 Tage
Weltkarte.jpg

Das Projekt Mittenwacht befindet sich derzeit im Jahr 32. Am Abend des 12. Tages, des 5. Mondes wurde Sargeras von den Helden Azeroths besiegt, Argus zerstört und das Gebiet Silithus im Süden Kalimdors durch Sargeras Schwert durchbohrt. Die Folgen daraus sind aktuell noch nicht bekannt.

Klima und Standort

Die Inselgruppe, auf der sich Mittenwacht befindet, liegt, betrachtet man die Weltkarte, nord-östlich vom Mahlstrom und damit recht zentral und von überall aus gut erreichbar. Durch die nördliche Lage ist Mittenwacht generell in einer recht kalten Zone, auch wenn es nicht so frostig ist wie in Nordend. Es gibt warme Sommer und sehr kalte Winter, dazu eisige, wirbelnde Winde, die gerne über die Insel wehen. Die Verhältnisse können jedoch von Insel zu Insel, beziehungsweise von Gebiet zu Gebiet variieren, da diese sich in verschiedenen Höhenlagen liegen. Während es in der Stadt also beispielsweise -2 bis 0 Grad gibt, kann es passieren, dass zwei Inseln weiter in der Eiswüste bis zu -30 Grad herrschen.

Handels- und Schifffahrtsrouten:

Mittenwacht liegt mit seiner recht zentralen Lage zwischen den Haupthandelsrouten von Horde und Allianz und bietet damit eine zügige Lieferung von bestellten Importwaren. Reisedauern auf die Insel und von der Insel in andere Destinationen können der Tabelle entnommen werden. Ein Kästchen auf der Karte entspricht in etwa 42 Stunden Reisedauer mit einem handelsüblichen Segelschiff, womit normale Lieferungen nach Mittenwacht derzeit üblich sind.

Geschichte

Hintergrund

Im Jahr 31 begann das Projekt Mittenwacht und wurde auf das Bestreben von Allianz und Horde gegründet. Nach dem gemeinsamen Sieg über die Eiserne Horde entschlossen sich die Führungsmitglieder der Rassen auch eine Zusammenarbeit unter einem zivilen Aspekt zu begründen. So entsandten die großen Fraktionen Siedler, Handwerker und Soldaten auf die entlegende Inselgruppe um die Stadt zu gründen. Erste Häuser entstanden, Geschäfte nahmen ihren Betrieb auf und erste Annäherungsversuche unter den Siedlern erfolgten.

Eine temporäre Pause

Als die Brennende Legion angriff und die großen Fraktionen sich zu den verheerten Inseln aufmachte, wurde auch das Friedensprojekt Mittenwacht pausiert, denn die Ressourcen, die auf diese Inselgruppe gesandt wurde, war nun woanders dringender vonnöten. In wenigen Wochen wurde der gemeinsame Stützpunkt wieder aufgegeben und die Häuser verwaisten. Während die Augen auf den verheerten Inseln lagen, geriet die kleine Inselgruppe wieder in Vergessenheit und wurde erst, nachdem große Siege gegen die Brennende Legion errungen werden konnte, wieder aufgegriffen. In gemeinsame Kollaboration wurde die Siedlung wieder in Besitz genommen und für den nächsten Anlauf das Projekt umzusetzen, vorbereitet.

Die nächsten Siedler kommen

Am elften Tag des ersten Monats im Jahr 32 wurden in einem neuen Versuch die ersten Siedler mit dem ersten Schiff nach Mittenwacht gebracht, um das Friedensprojekt erneut in Angriff zu nehmen. Die Siedler verteilen sich, mit einem kleinen Startgeld von Allianz und Horde, innerhalb der Stadtgrenzen und nahmen ihr Tagewerk auf. Läden wurden gegründet, Geschäftsideen ausgearbeitet, um damit den Grundstein zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Insel zu legen. In einem ersten Anlauf wurde unter anderem eine Händlerversammlung ins Leben gerufen, welche Buck Owens zusammen mit dem Zwergen Brugni das erste Mal im sinkenden Schiff ausgerichtet wurde. Aus der Händlerversammlung entstammte kurz darauf auch der Gedanke an eine Bürgerversammlung, welcher von Fergus Wolfswehr weiterverfolgt wurde.

Murlocdörfer vor den Toren

In Bemühungen die Stadttore zu öffnen und Zugang zu den Ressourcen ausserhalb der Mauern zu erhalten, hatten sich die Siedler schon bald einigen Widrigkeiten zu stellen. Besonders problematisch war dabei zwei Murlocdörfer unter der Schutzherrschaft der Naga nicht unweit von den Stadttoren, wo sich Allianz und Horde, wie auch die Siedler nicht nur Murlocs, sondern auch Naga zu stellen hatten. Nach mehreren kleinen Scharmützel mit Naga und Murlocs holten die Streitkräfte jedoch schon bald zu einem grösseren Schlag gegen das Dorf direkt vor den Stadttoren aus. Unter der Führung der Streitkräfte von Allianz und Horde und unterstützt von weiteren Gruppierungen, wie etwa dem Bund der Ahnen, dem Hasardeur, dem ortsansässigen Lazarett, wie auch beherzter einzelner Bürger gelang den Kämpfern mit einer List die Murlocdörfer unter ihre Kontrolle zu bringen, wie auch Murlocs und Naga einen empfindlichen Schlag zu versetzen. Schon bald nach dem Sieg wurden Strassen gebaut, um das bisher zugängliche Gebiet des Stadt Mittenwacht und Stadtwaldes bis hin zum Nadelwald zu erweitern.

Expansion der Siedlung

Während das Leben in der Stadt allmählich in eine Routine überging, verfolgten einige Bürger eifrige Ziele. Während die Gebiete rund um die Stadt gesichert wurden, wurden auch weitere Bauplätze und Lebensraum geschaffen. Vor den Toren der Stadt entstand nach und nach ein prächtiger [Owens Hof|[Bauernhof]], der in Zukunft die Bürger der Siedlung mit Nahrung versorgen soll. Aber auch um die Infrastruktur scheint man sich allmählich kümmern zu wollen. Unter der Leitung des Büchsenmachers Shawn McFinlay wurde an dem Ort, den einst Murloc ihr Heim nannten, eine kleinere Siedlung und ein Steinbruch errichtet, der in Zukunft die Siedlung mit frischem Stein versorgen soll. Brücken wurden gebaut, die die Siedlungsinsel mit dem Naga-Wald verbinden soll.

Zurückdrängen der Naga

Am späten Nachmittag des 12. Tags des fünften Monats, konnten die Bürger der Horde und der Allianz erspähen, wie ihre tapferen Soldaten, Söldner, Grunzer und Maulhelden in den Kampfen zogen. Während man sah, wie das kleine Hordegrüppchen voran lief, so kam die größere Allianztruppe erst später nach, als die Besprechung beendet wurde. Angeführt vom tapferen Hauptmann Reo Risenstein und dem mächtigen Kriegsherren Kolrak Eisenmantel. Am Waldlager angekommen, teilten sich die Truppen auf. Eine schien gradewegs auf das Lager zu zugehen, die andere bahnte sich ihren Weg herum in innere des Lagers. Ein bitterlicher Kampf tobte zwischen den Siedlern und den bösartigen Getier aus dem Meer. Einige der Soldaten schwören auf eine riesige Bestie die aus dem Meer kam, einen sogenannten Gezeitenbrecher. Auch er wurde von unseren tapferen Verteidigern Mittenwachts erlegt. Als es dann einen Kampf gegen den vermeintlichen Kriegsherren der Naga ging, bebte Azeroth! Ein greller Blitz war am Nachthimmel zu sehen, dort wo einst der verdorbene Plant Argus zu sehen war, ist nun nichts mehr. Sehr viele schwören auf ein riesiges Schwert, welches sich in unseren Planten bohrte und das Erdbeben auslöste. Magier und Hexer sollen sogar etwas von einem gefallen Titan gesprochen haben. So sehr die Welt doch wieder normal zu sein scheint, so hat man doch ein drückendes Bauchgefühl. Ist dies nun das Ende der Tyrannei durch die brennende Legion? Oder ist der Anfang, einer neuen Bedrohung?

Kultur & Gesellschaft

Auf Grund der Tatsache, dass es sich bei Mittenwacht um ein Friedensprojekt handelt, sind die Völker auf Mittenwacht bunt durchmischt. Obwohl die Stadtteile von Horde und Allianz gewissermassen getrennt liegen, finden sich Vertreter jeglicher Völker auf der Insel, womit Orcs, Hochelfen, Menschen, Goblins und viele andere Seite an Seite leben. Von einem harmonischen Zusammenleben zu sprechen, wäre jedoch noch etwas zu weit gegriffen, denn so solch frühen Zeiten sind sowohl Spannungen als auch Rassismus nicht zu vermeiden. Trotzdem ist man gerade im Sinne des Friedensprojekts sehr bemüht, zumindest ein Zustand der akzeptierten Zusammenarbeit zu schaffen und zu gestalten.

Recht und Sitte

In den einzelnen Hälften - Allianz und Horde - gilt jeweils das Recht der eigenen Fraktion, was hin und wieder zu Komplikationen führen kann. Die einzelnen Gesetzbücher sind in den jeweiligen Verwaltungsgebäuden - Rathaus oder Kriegsfeste - der Fraktionen zu finden. Welchem Recht der Betroffene unterfällt entscheidet aber der Ort des Verbrechens und nicht unbedingt die Rasse. Bemühungen das Recht auf der Insel auszuarbeiten und umzusetzen, finden derzeit unteranderem durch den Amtsmann Fortwin Trüben Gestalt an.

Wirtschaft

Mittenwacht ist keine reiche Siedlung, da die Geldflüsse von Allianz und Horde nur in gemäßigter Größe in das Friedensprojekt fließen. Vor allem die grundlegende Infrastruktur, wie etwa der Aufbau einer Selbsterhaltung von grundlegenden Versorgungsmitteln wird gefördert. Dennoch gibt es einzelne Individuen, die es durch persönlichen Reichtum zu etwas gemacht haben und zu den wohlhabenderen Bürgern gehören. Prinzipiell gibt es aber keine wirkliche reiche Oberschicht, von der man sagen könnte, dass sie mit jener des Festlands mithalten könnte. Weder vermag es die Mittenwachter Wirtschaft derzeit zu exportieren, noch ist sie als autrark einzustufen. Vielmehr wird zweiteres derzeit angestrebt, damit die Gelder, welche von Allianz und Horde in die Wirtschaft der Insel fliessen zunehmend reduziert werden können.

Währung

Um den Handel zwischen den verschiedenen Völkern auf Mittenwacht zu vereinfachen und zu normen, wurde entschieden eine neue, gemeinsame Münzprägung auf der Insel verpflichtend zu verwenden. Die Grundrechnung orientiert sich dennoch an dem Festland und gliedert sich in Kupfer-, Silber- und Goldmünzen. Details gibt es im Wirtschafts-Kompendium, oder bei den Import-Preisen zu finden.

Gebiete auf Mittenwacht