Klagetal (Savanne)

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Bäume und Flora des Klagetals

Das Klagetal, oder auch die Savanne von Farhat al'Sultan ist eine Trockensavanne, wenngleich sie nicht direkt auf natürlichem Wege entstanden zu sein scheint, ist sie durch das Mittelgebirge südlich von Tel Avadi und die emporragenden Roc-Zacken im Osten größtenteils abgeschirmt von Regenfällen. Dennoch kommt es Saisonal vor allem im Winter zu höherer Regenhäufigkeit und im Sommer zu größerer Trockenheit und gelegentlichen Buschbränden.

Viele Teile der Savanne sind dominiert von den typischen Bäumen die auch im Bärenhain vorkommen, so findet man hier trockene Verwandte der Sultanskastanie und auch die Steineiche. Gleichzeitig treten hier häufiger deutlich widerstandsfähigere Baumarten auf, wie der gegen Buschbrände und Feuer resistente und viel Wasser speichernde Savannenfürst, wie er von einheimischen benannt wurde, ein Baum der es allerdings mittlerweile auch in den Bärenhain geschafft hat und dort in sattem Grün erblüht.

An den Wasserstellen findet man typischerweise hoch wuchernden Papyrus, wie auch in den fruchtbaren Ländereien des Südens einige Dattelpalmen. Zwischen diesen Palmen, im Einflussbereich des Flusses finden sich unzählige Formen von Früchten die sowohl von Bäumen wachsen, als auch an Büschen und Sträuchern. Darunter die Orangen, Pflaumen und Hexenbeeren. Und auch wilden Hirse so wie Weizen, seltener in Flussregionen Mais, kann man zwischen den hohen Gräsern der Savanne finden, wenngleich diese Dinge von einigen Völkern der Savanne sogar gezielt angebaut werden.

Die sogenannte Überwucherung stellt dabei das Herz jeglichen Lebens in der Savanne dar. Es handelt sich um ein wucherndes Ökosystem voller Lebenskraft, welches dem Delta des Großen Flusses entspringt. Dort finden sich hoch wachsende Hybride aus Sultanskastanie und Steineiche, diese seltsamen Bäume haben zwar morphologisch mit beiden Vorläufern Ähnlichkeiten wie Rindenhärte, -Farbe und Struktur der Äste, aber sie besitzen sonderbarerweise keine Früchte.

Bewohner des Klagetals

Humanoide Kulturen und Städte

Die Oger von Gor'gar

Die größte Macht die das Klagetal als ihre Heimat und vor allem als ihr Imperium und Land betrachtet, ist die Stadt Gor'gar. Beherrscht von dem gleichnamigen Ogerkönig Gor'gar haben sich die Oger über weite Teile der Savanne verbreitet und beherrschen diese mit vergleichsweise Eiserner Faust. Während die Stadt Gor'gar selbst am äußersten Rand des Klagetals, an der Grenze zu den Roc-Zacken, befindet und vom Wasser des großen Flusses schöpft, finden sich in der gesamten Savanne verteilt eher Außenposten der Oger. Diese Außenposten dienen zu großen Teilen der Ressourcenbeschaffung in Form von Eisen und Buntmetallen aus den Basaltgängen und Magmenkammern unter dem Klagetal, während der Ogerhafen an der Westküste den Handel und die Immigration neuer Oger ins Reich wahren soll. Alles in allem gelten die Oger als grausame Genossen und die anderen Fraktionen der Savanne meiden und fürchten sie. Ihre Streitkräfte basieren auf roher Gewalt und Stärke, so wie schwerer offensiver Ausrüstung von hoher Qualität. Seltener findet man unter ihnen Ogermagier, während der Ogerkönig als größter Magier der Insel über allem zu stehen scheint und die Ausbildung und Machtsteigerung weiterer Magier eher behindert, als fördert.

Die Staubläufer

Diese Ho-Zen die einst aus Pandaria entglitten sind, bewohnen größtenteils kleinere Lager und streunern diebisch durch die Savanne. Die Staubläufer gelten als freche Plünderer und gierige Sammler. Gleichzeitig schwärmen sie in Lebensfreude und Unsinn. Dennoch stellen sie für alle Formen von Abenteurern und Reisenden eine reale Bedrohung dar, sie versuchen fast durchgehend kleinere Gruppen im Klagetal zu überfallen. Lediglich die Oger haben durch ihre schiere Stärke und Bereitschaft zur Grausamkeit die Ho-Zen derart verschreckt, dass sie es nicht wagen, die Oger zu bestehlen. Überfallen, Stehlen, Plündern. Das ist die Kernbeschreibung der Staubläufer, die in ihren Reihen gelegentlich sogar geringe Magier hervorbringen. Sie stehen in einem ewigen Konflikt mit den Murlocs der Schlammspringer.

Mit den Staubläufern Diplomatie zu führen, grenzt an eine Unmöglichkeit, man kann ihnen nicht trauen. Entsprechend ist immer mit Lügen, Betrug und Diebstahl zu rechnen.

Die Schlammspringer

Diese Murlocs sind eine sonderbare kleine Kultur die in den Überwucherungen des großen Flusses haust. Verborgen zwischen Schilf und Papyrus, bauen diese kleinen Murlocs ihre Hütten und bringen gesammelte Perlen und Fisch als Opfergaben im Herz der Überwucherung dar. Sie verehren die Monster und Riesen der Überwucherung als Götter, wodurch sie dafür gesorgt haben dass die Monster ihre Opfergaben zu akzeptieren begannen und mehr oder weniger eingelenkt haben sie seltener zu fressen. Dennoch bemühen sich die Murlocs den Göttern zu gefallen, alles was die Götter nicht mögen, mögen die Murlocs auch nicht. Entsprechend leben Flussdelta und Schlammspringer in einer "Einheit".

Die bleichen Murlocs sehen kaum das Sonnenlicht, sie schwimmen viel und tauchen in die dunklen Meere hinab um Perlen von enormer Größe heran zu schaffen. Sie besitzen eine deutlich bessere Sehkraft, die allerdings eher für die Dunkelheit ausgelegt ist. Sie scheuen das Sonnenlicht und ihre bleiche Haut ist anfällig für Austrocknung und Verbrennungen. Die grünen, grauen und blauen Murlocs bewohnen das Flussdelta und sein Brackwasser als Jäger, Orakel und Krieger. Sie sind zahlenmäßig überlegen und stellen das Rückgrat ihrer Gesellschaft. Die Orakel betreiben primitiven Schamanismus der sich ausschließlich auf das Beziehen der Mächte von Wasser und Eis beschränkt. Die eher Orangehäutigen Murlocs sind die Trockenheit und das Sonnenlicht gewohnter und können auf diese Weise etwas mehr im Landesinneren jagen und sammeln, sie entfernen sich allerdings selten weit vom Fluss um nicht von den Staubläufern eingefangen zu werden.

Die Hackordnung der Murlocs ist simpel. Schlaue Murlocs werden schnell zu Anführern, weniger schlaue Murlocs zu Gefolgsleuten. So kristallisieren sich sehr schnell die als "Gezeitenlords" bezeichneten, nicht zwingend männlichen, Orakel der Murlocs heraus, die die Führung über das Dorf und den Stamm übernehmen. Sie beeindrucken die niederen, weniger schlauen Murlocs weniger durch rohe Gewalt, wie es bei den Staubläufern der Fall ist, sondern viel eher durch eindrucksvolle Zaubermacht und die Fähigkeit, die Kreaturen der Überwucherung nicht zu verärgern, sie gar zu besänftigen und dafür zu sorgen dass in ihrem Umfeld selten ein Murloc von ihnen gefressen wird.

Sie besitzen zwar eine primitive Sprache, sind aber allen Formen von Eindringlingen gegenüber zumeist feindselig gesonnen.

Die Überwucherung

Dieses Stück Land, das das Flussdelta des Großen Flusses im Süden des Klagetals aus macht, wird von sonderbaren Kreaturen bewohnt. Diese Pflanzenriesen und andere aus Wurzeln, Blüten und Blättern aufgebauten Monster stellen sich jedem Eindringling in den Weg und reißen mit ihren Zähnen, Klauen und Wurzeln alles tierische wie humanoide Leben auseinander um es zu verzehren und zu Dünger für ihr Land zu machen. - Niemand weiß genau woher diese Wesen kommen, dennoch ist die Überwucherung ein Ort blühenden, wuchernden Lebens das nicht einmal von den Ogern plattgetrampelt oder ausgebeutet werden konnte, derart schnell scheint das Ökosystem Rache zu üben und sich selbst zu regenerieren. Hier finden sich hochwertige Ressourcen für Druiden, Alchemisten und sogar die Landwirtschaft.

Banditen

Die Savanne und ihre hohen Gräser, so wie ihre weitläufigkeit erlauben es kriminellen Elementen, hier Versteckt und weit außerhalb des Einflussbereichs der Stadtwache von Tel Avadi Fuß zu fassen. Meistens handelt es sich um verlorene Seefahrer, Piraten, Verbrecher aus Tel Avadi oder anderes Gesocks, welches versucht sich nun mit Plünderungen und Diebstählen über Wasser zu halten. Die Staubläufer und die Banditen bestehlen sich für gewöhnlich gegenseitig, während die Banditen sich sogar an Ogerkonvois wagen, oder eben Handelskarawanen von Tel Avadi im Bärenhain überfallen, aber sich gleichzeitig tief in der Savanne verstecken.

Die Banditen sind unabhängige, lose Zusammenschlüsse ohne großartige Ziele, es befindet sich selten ein größerer Kopf hinter mehreren verstreuten Lagern.

Tierische Bewohner

Neben den bekannten Bewohnern des Klagetals aus dem Bestiarium findet man in den weiten Ebenen auch die Zhevras, Schwarzböcke und Gazellen als klassische Vertreter von schnellen Ebenenläufern eines brachen Landes, ähnlich Zentral-Kalimdor. Ähnliche Vertreter des Brachlandes sind die Giraffen die in Farhat al'Sultans Klagetal heimisch sind und häufig mit ihren langen Hälsen Blätter und Früchte von Bäumen pflücken. Auch Affen sind ähnlich wie in Tel Avadi selbst hier oft auf zu finden, wenn auch nicht zu Verwechseln mit der Fraktion der Staubläufer. Und auch Flamingos als eine sonderbare, farbenfrohe Unterart des im Bärenhain vorkommenden Kranichs, streunert vor allem an den Wasserstellen der Savanne umher, stets begleitet von Krokilisken oder Basilisken.

Zu einer Todesfalle wird der Boden durch die örtlichen Spezies an Schlangen und Skorpionen gemacht, wobei der kleine Feuerstich und die lokale Python die Spizen dieser beiden Spezies bilden.

Die Küste wird bevölkert von Riesenkrabben wie sie in den Häfen von Tel Avadi bereits üblich sind, als auch Drachenschildkröten die in den südlichen Meeren bis nach Pandaria zu finden sind.

Der Himmel wird beherrscht von den furchteinflößenden Pou'akai die wiederum Jagd auf die Könige des Erdbodens machen, die sogenannten Gajahs, so wie auch Tiger, die sich aus dem Bärenhain heraus in diese sonnigen Ebenen verirrt haben.