Gor'gar

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Wie ein Damoklesschwert über der Freiheit eines Jeden, der sich in die südlichen Gebiete der Insel wagt, baumelt das Schicksal, Sklave in den Steinbrüchen oder Minen von Gor'gar zu werden. Angeführt von ihrem skrupellosen Magier-König Gor'gar, der in seinem Größenwahn ein ganzes Kleinkönigreich nach sich selbst benannt hat, stellen die Oger eine reale Gefahr dar.


Gor'gar

Gor'gar

Titel: Gor'gar
Stellvertreter: König Gor'gar
Standort: Savanne
Gründungsdatum: 2 n. Ö.
Mitglieder: ca. 120
Gesinnung: chaotisch böse


Lebensraum und Heimat

Die Oger bewohnen die Savanne am Füße des daraus aufragenden Gebirges, an der Quelle des mächtigen Stroms, der diese durchfließt.

Kultur

Lebensweise

Die sesshaften Gor'gar bewohnen das fruchtbare Land zwischen den Zwillingsströmen Frot und Igra. Hier betreiben sie tatsächlich eine Art Ackerbau auf dem Schwemmland, den sie sich bei den Menschen in Tel Avadi abgeschaut haben. Darüber hinaus züchten sie in riesigen Stallungen Stachelschweine. Sie gewinnen Eisen aus ihrer großen Mine, ferner bauen sie hier Stein ab, und sind tatsächlich ziemlich gute Schmiede, deren Erzeugnisse zwar wenig kunstfertig sind, dafür jedoch stabil, robust und beständig. Wichtig für die Gor’gar sind ihre Sklaven. Die Sklaven, meistens Wilde, die sie gefangen genommen haben, aber auch in Tel Avadi erworbene Sklaven, pferchen sie in eine Höhle unter ihrem Hauptberg. Die Sklaven müssen unter erbärmlichen Bedingungen auf den Feldern, in der Mine, im Steinbruch oder in den Schweinepferchen schuften. Bei den Gor'gar teilt sich eine Familie ein Steinhaus, in dem gekocht und gelebt wird. Die Frauen bestellen die Felder und füttern die Tiere, eine Arbeit, für die die männlichen Oger sich zu fein sind. Stattdessen kümmern sie sich darum, in den Werkstätten Erz zu verhütten und einem Handwerk nachzugehen oder sind ehrbare Kampfbestien-Züchter. Die Gor'gar kennen dabei auch das Prinzip von Geld. Ihre eigene Währung stellen Eisenbrocken und Tierzähne dar, allerdings akzeptieren sie auch das Geld anderer Völker, solange dieses auch einen Gegenwert hat. Die Gor'gar sind in der realen Welt verhaftet. Viel wichtiger als Aberglaube oder das Ehren von Elementen ist für sie der Reichtum des Einzelnen, gemessen an der Größe seines Hauses, der Zahl seiner Frauen oder dergleichen. Weiterhin sind die Zucht von Kampfbestien und deren Antreten in Kämpfen ein wunderbarer Zeitvertreib.

Gesellschaft

Wie bei allen Ogern herrscht der Stärkste. In ihrem Fall ist das der Ogermagier Gor’gar, der von seiner Zitadelle aus über die Siedlung gebietet. Er ist nicht körperlich der Stärkste, doch hat er es durch List und Zauberei bisher geschafft, alle Kontrahenten ohne jeden Skrupel zu beseitigen. Frauen gelten bei den Gor'gar als Besitz der Männer. Je mehr Frauen ein Mann besitzt, um so reicher muss er sein, dass er sich so etwas leisten kann. Entsprechend eifersüchtig bewachen die Männer ihren Harem, und entsprechend blutig kann es enden, wenn sich ein Ogerbulle an den Weibern eines anderen vergreift.

Verhältnis zur Zauberei

Gor’gar ist der mächtigste Magier unter den Ogern. Auf den Gebieten der Beschwörung, Verzauberung und Bannung ist er ausgesprochen gut, und er achtet eifersüchtig darauf, dass kein anderer Magier in Gor’gar stärker wird als er. Wenn doch, sorgt er dafür, dass seine Handlanger ihn aus dem Weg räumen.

Geschichte

Die Oger kamen bereits im Jahr 2 auf die Insel. Eigentlich waren sie als Verstärkung für die Streitmacht der Horde gedacht, allerdings kam ihr Schiff vom Kurs ab, und sie strandeten. Der Magier Gor’gar tötete kurzerhand die orcischen Zuchtmeister und schwang sich selbst zum König der Oger auf. Er gründete hier Gor'gar, die Ogerstadt, die er voller Bescheidenheit nach sich selbst benannte. Es begann eine Schreckensherrschaft unter König Gor'gar, die mehrere Jahre anhielt. Doch in den letzten Jahren hat sich die Tyrannei wie von selbst erledigt.

Verhältnis zu den anderen Völkern der Insel

Tel Avadi: Die Städter waren vor den Ogern hier. Die Gor’gar treiben Handel mit ihnen, verkaufen Stahl und Stein, tauschen sie für Dinge ein, die sie selbst nicht herstellen können. Allerdings halten sie Bewohner der Siedlung für schwach. Gor’gar plant bereits, die Stadt eines Tages zu übernehmen und die Einwohner zu versklaven, das kann als sicher gelten. Nur wann er zuschlagen wird ist ungewiss.

Wilde: Ob Staubläufer oder Tigersöhne, Gebirgs- oder Wüstenstämme: Die Oger wissen, dass die Stämme keine Bedrohung für sie darstellen. Allerdings ist es so schwer, sie einzufangen!

Spielbarkeit

Die Oger von Gor'gar sind derzeit nur als Event-Charaktere für Plots spielbar. Ansprechpartner ist hier Larold.