Bärenhain: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Posten Namuru Mayit)
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2021, 15:59 Uhr

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Bäume und typische Bewohner des Bärenhains

Im Volksmund der Einwohner wird der Wald jenseits der Tore “Bärenhain” genannt. Ein gewaltiger, urwüchsiger Mischwald ist das. Derartige Forste kennen wir auf dem Festland schon gar nicht mehr, auch wenn das Land eine gewisse Vertrautheit ausstrahlt und dem elwynner Forst in gewissen Bezügen gleichkommt. Allerdings habe ich hier noch nicht einen Baum im Herbst Blätter verlieren sehen, sie grünen das ganze Jahr hindurch. Zunächst also zu den Bäumen:

Den Großteil davon stellen mächtige, turmhohe Steineichen und Sultanskastanien dar, deren Früchte man gut dem Vieh verfüttern kann. An den zahlreichen Fluss- und Bachläufen, die wir hier sehen wachsen auch alt wirkende Weiden mit hellgrünen Blättern, die ich deshalb Silberweide nennen möchte. Immer wieder finden sich, vor allem wo der Boden steiniger und karger wird, Südmeerzedern in diesem Wald und hier und dort auch Wacholderbüsche oder Lebensbäume. Eine Besonderheit sind einige wenige Bäume, die es hier recht häufig hat: Hoch wie ein Festungswall sind sie, die Rinde ist von dunkler Farbe und die Blätter gleichermaßen dunkelgrün. Eisenbaum nennt man sie hierzulande, und sie lassen sich kaum Fällen, ohne, dass man riskiert, die Axt stumpf zu schlagen. Selten erblickt man kleinere Bäume die sich wie Frauenkörper im Winde neigen, hierbei handelt es sich um Feenbäume die offenbar aus der Feder der Grünkinder stammen sollen, wie sich die Bewohner erzählen.
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Aber auch Sträucher und Büsche hat es viele, und stellenweise sorgen sie dafür, dass es gar kein Hindurchkommen gibt. Ich beobachtete Wilddornrosen und Silberblatt, dazu Lorbeer, Buchsbaum, wilde Brombeeren und sogar wilden Wein, aus dessen winzigen Früchten manche Leute einen sehr sauren Trunk brauen. Schön anzusehen ist es, wenn Magnolie und Rhododendron zu blühen beginnen.

Das ganze Jahr hindurch, als wolle die Natur mit aller Kraft zeigen, was für eine eitle Dame sie ist, blühen die schönsten Blümelein. Da, wo das Licht nur selten hinreicht, blüht so in kräftigem violett der Nachtschatten. Fuchsie, Stiefmütterchen, Veilchen, Krokus, Schlüsselblume, Sumpfdotter, Hyazinthe, Myrthe und Mohn dagegen lassen die Lichtungen zu bunt bemalten Leinwänden werden. Viele Kräuterweiber zieht es in den Wald, denn dort lässt sich allerlei nützliches Heilkraut finden: Flitzdistel, Scharlach- und Purpursalbei, Lavendel, Melisse, Pfefferminze, Bohnenkraut, Rosmarin, Blassblatt, Herzblüte, Jungfernleid Goldklee, Knob- und Bärlauch, Fenchel, Schlafmohn, Ringelblume, Beulengras, Erdwurzel, Khadgars Schnurrbart und Friedensblume wachsen hier in schönster Pracht. Und auch zu essen findet man, wenn man weiß, wo man suchen muss, dafür sorgen Wicklinse, Erdmandel und wilder Spargel. Doch Vorsicht ist geboten! Nicht alles, was hier wächst, tut gut. Trollkirsche, Schierling, Lethargiewurz und Eisenhut sollte man meiden.

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Allgegenwärtig im Wald ist leider der Moskito, der sich mit leisem Sirren ankündigt, ehe er zusticht und ein fast unaushaltbares Jucken verursacht, gegen das jedoch die Abimesen einige Mittelchen zu kennen scheinen. Käfer hat es viele in diesem Wald, genau wie Schnecken, Würmer, Spinnen und Asselviecher. Die schönen Schmetterlinge sind eine wahre Pracht, und nachts kann man leuchtende Motten beobachten, die, wie man mir versicherte, tagsüber auf dem Mond schlafen und nur kommen, wenn das Sternenlicht den Wald erhellt. Ameisen erweisen sich als kühne Baumeister und errichten hohe Hügel, die Tiere sind hierzulande größer als bei uns und können ganz furchtbar zubeißen. Die Bienen dagegen, von denen es viele gibt, haben keinen Stachel. Stattdessen beißen sie, was dann, wie ein Mückenstich, anschwillt und scheußlich juckt.

Von den Fischen stechen besonders die vielen, bunten Barsche hervor, die wie Farbkleckse in Bächen, Teichen und Seen erscheinen, aber furchtbare Rabeneltern sind, die nämlich immer wieder die eigenen Jungen auffressen und dann wieder herauswürgen. Die Aale, die hier vorkommen, sind groß und legen erstaunliche Strecken über Land zurück, winden sich nachts wie schleimige Schlangen über Land. Ferner hat es hier in Bächen und Flüssen noch die Mithrilkopfforelle, die Rotkieme, den Steinflossenbarsch, den Weisenfisch und den Prachtkarpfen, wobei Letzterer wohl von den Abimesen eingeschleppt worden ist, wie man mir berichtet hat.

An Kriechtieren hat’s hier Kröten und Frösche, wie wir sie auch in der Heimat kennen, und dazu kleine, an Land lebende Schildkröten, die die Abimesen gerne fangen und aufessen. Wehrhafter ist da die Schnappschildkröte, die der Grund ist, warum so viele Mütter ihren Kindern verbieten, in den Flüssen und Tümpeln schwimmen zu gehen, denn mit ihrem scharfen Schnabel kann sie ihnen Zehen und Finger abbeißen. Größer und gefährlicher ist da nur noch der Sumpfkrokilisk. Und wer sich unachtsam im Wald bewegt, der mag der Waldviper begegnen, der einzigen Giftschlange des Bärenhains.
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Erstaunlich ist, dass es im Bärenhain, kaum typische Vögel wie Adler oder Falken hat. Doch bedeutet dies nicht, dass es hier viel Ruhe vor Greifvögeln hat, im Gegenteil: Ke’a nennen die Trolle die hiesigen Papageien, die sich ebenso mutig wie ein Habicht auf ihre Beute stürzen und einen gewaltigen Schnabel besitzen. Generell gibt es hier so viele Papageien wie nirgendwo sonst, und sie alle tragen trollische Namen: Die bunten, früchte fressenden Loris, die zahlreichen Ka’ka-Dus, die man morgens und abends an der Wasserstelle beobachten kann, die großen Arakangas, die mit ihren Schnäbeln Kastanien und Nüsse aufknacken können und zuletzt ein Vögelchen, das die Abimesen wirklich lieb gewonnen haben: Der kleine Wellensittich, ein Piepmatz von der größe eines Spatzen, der aber mächtig Radau machen kann. Während die Papageien den Großteil des Tages den Himmel dominieren, kommen des Nachts die Flughunde aus ihren Verstecken, diese großen Fledermäuse von gut 1 bis 2 Meter Flügelspannweite sind eifrige Verköstiger von Früchten und sind für den Bewohner der Insel absolut Harmlos, weswegen es als großes Unglück unter den Abimesen gilt von einem Flughund terrorisiert zu werden. Scheu, verstecken sie sich des Tags über in Bäumen oder an Hausdächern wo sie sich kopfüber herabhängen lassen und den Schatten genießen. Neben den Papageien und Fledermäusen hat es hier noch Enten, die sehr schlechte Flieger sind. Auch Pfauen leben im Bärenhain, prachtvolle, bunte Vögel sind das. Und ansonsten finden sich allerlei Singvögelchen in den Bäumen, Blutfink, Chorlerche, Grünmeise und Sonnenspatz sind nur ein paar von ihnen.

Ratten, Hausmäuse, Waschbären und Hasen hat es bekanntlich überall, so wundert es niemanden, dass es sie auch hier gibt. Die Flüsse und Bäche werden zudem vom Biber bewohnt, der hierzulande keine Burgen baut, sondern tiefe Tunnel buddelt, in denen er dann haust. Neben ihm findet man auch Otter in den Flüssen und Teichen des Bärenhaines. In den Bäumen findet man dazu das braune Baumhörnchen, während sein pummeliger Artgenosse, das Grauhörnchen, tiefe Tunnel gräbt (und manchem Gärtner ein wahrer Todfeind ist). Auch Igel, Spitzmaus und Maulwürfe hat es hier, und sie tun sich gütlich an Schnecken und Würmern. Ganz schwarz wie die Nacht sind die Füchse des Bärenhains, was sie bei Nacht im Unterholz nur noch besser tarnt, wenn sie ausziehen um die Hühnerställe heim zu suchen.

Der oder die kleine Ralle ist des weiteren ein ehrbarer Jäger kleiner Fischchen, der sich aber stets in Acht vor größeren Raubvögeln und -fischen nehmen muss.

Shaemus Eisenbart, Bericht der Erkundung einer Insel im Sultanat Tel Abim
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Der Bärenhain ist, nach irdischer Klassifikation, ein subtropischer, immergrüner Laubwald, wie man ihn auf unserem eigenen Planeten vor allem auf den Inseln der Azoren und auf Madeira finden würde.

Die größeren Kreaturen die den Bärenhain bewohnen, findet man im Kapitel Bestiarium von Farhat al'Sultan

Der Rote Wald

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Oder auch Der Blutwald genannt ist eine Zone innerhalb des Bärenhaines, eine tiefe Schlucht die die Landschaft durchzieht, in welcher die Bäume eine herbstliche Laubfarbe annehmen und in der auch ganz neue farbenfrohe Gattungen von Pflanzen wachsen, alles jedoch in einem Rot-Orangen Farbton, als würde dort das Blut der Erde hervortreten. Wie eine Wunde in der Landschaft.

Posten Namuru Mayit

Seit nicht all zu langer Zeit befindet sich in der Mitte des Waldes ein Fort, welcher im Namen der Amira für den Kampf gegen die Tigersöhne erbaut wurde. Weitere tiefgreifende Informationen über den Posten gibt es unter Posten Namuru Mayit.

Herbarium des Bärenhains

Allgemeine Kräuter

Während der Bärenhain in seiner Form eines wärmeren Laubmischwaldes, viele Kräuter und Pflanzen aus dem klassischen Azeroth beherbergt, so gibt es doch ein paar Sonderfälle die man in seiner Weite vorfindet. Während neben Beulengras an einigen Hauswänden und Lebenswurz an den vielen Wasserquellen und Flüssen vorfindet, so gibt es auch Kräuter wie Blassblatt auf den sonnigen Lichtungen, Brechwurzel im Osten an der Grenze zum Dschungel, die Erdwurzel an so einigen der felsigen Hänge, Friedensblume auf den weiten Wiesen und die Wilddornrose im Schatten der Bäume und im stetigen, symbiotischen zusammenspiel mit der Flitzdistel, welche sich auch zu gerne an das örtliche Maguskönigskraut heftet, welches man teils einfach im Gras des Waldes vorfinden kann. Weitere Vertreter sind wohl der Goldene Sansan und seltener in manchen Höhlenregionen des Waldes auch der Geisterpilz in Verbindung mit dem Köstlichen Höhlenschimmel, Jungfernleid, Königsblut, Lavendel, Lethargiewurzel, Schwammmorchel, der Schwarze Trüffel, das gewöhnliche Silberblatt welches sich im Schatten vieler Bäume breit macht, wie auch der gemeine Tabak, die Wildstahlblume oder auch der Würgetang.

Eine Ausführliche Sammlung verschiedenster, klassischer Kräuter. - Zu beachten ist dass nicht alle davon in den Breitengraden der aktuellen Insel vorkommen.[1]

Gefallener Stern

Die, von den Tigersöhnen als 'Gefallener Stern' bezeichnete, Pflanze ist ein hybrides Gewächs das sich auf die latenten magischen Energien des Sumpfes eingestellt hat. Seine Blüte ist der der Sternlichtrose ähnlich und ätherisch, aus Mana gebildet und scheint kein Sonnenlicht zu benötigen, stattdessen scheint das Licht und die relative Position des 'Blauen Kindes', dem zweiten Mond von Azeroth, das Wachstum dieser Pflanze zu stimulieren. Das Anfassen der Blüte hat zur Folge das sie zerstäubt, aber sich danach wieder zusammenfügt, offenbar ein Schutz gegen die Fressfeinde des Sumpfes, die dem Anschein nach den magischen Teil der Pflanze, dem organischen bevorzugen. Die Wirkung der Pflanze ist unter den Medizinmännern der Tigersöhne bekannt. Das in der Pflanze wohnende Mana erhellt und erweckt den Geist und kann Personen aus dem tiefsten Schlaf wecken, wenn man sie zu verarbeiten weiß. Heilen tut es das Gift von Shadrill nicht, aber es scheint die Opfer aus den Alpträumen und Schlaf zu reißen und das Immunsystem gegen schwächere Gifte auf zu rüsten, wie es bei Gilly Wunschpunschs echtem "Heiltrank" der Fall war.

Kichernde Lotusblüte

Die seltenste aller magischen Pflanzen in den Wäldern von Farhat al’Sultan. Diese Blüte erinnert entfernt an den Goldlotus von Pandaria und aus ihrer Blüte strömt ein wohltuendes, vertrautes goldenes Licht, wie ein eingefangener Sonnenstrahl in einem Herbstwald. Die Blüte verströmt einen angenehmen, vertrauten Duft der einem eine gewisse Sicherheit verleiht, denn sie riecht für jeden anders angenehm. In der direkten Nähe dieser Blüte greifen Tiere einander nicht an, sie scheinen wie Orte des Friedens im grausamen Kreislauf der Natur zu wirken und auch die Tigersöhne achten den Frieden den diese Pflanzen darstellen. In der Anwesenheit der Grünkinder oder ihrer Schöpfungen soll es keinen Krieg geben. Jedoch entstehen sie nur selten, wenn die Grünkinder Freude über etwas empfinden und eine Saat der Kichernden Lotusblüte aus der Saat einer anderen Pflanze erschaffen. Die Pflanze gilt unter den Tigersöhnen als heilig, sie auszugraben und zu verarbeiten ist eine Grausamkeit an der Natur und auch die Grünkinder sehen das nicht gerne. Selbst wenn diese Pflanze als ein mächtiges, fast legendäres lokales Reagenz der Heilung unter den Bewohnern des Waldes gilt. Sie vermag jedes Gebrechen zu heilen und setzt sich sogar über die Verderbnis magischer Mächte hinweg, Eigenschaften die sie offenbar mit dem Bärenhain im Ganzen zu teilen scheint. Nicht verwunderlich ist es also, dass der Wald selbst diese Pflanzen zu behüten scheint und ihre zerstörung, oder ihre Entnahme häufig den Zorn naher Waldwesen auf sich zieht.

Blutkappe

Dieser Pilz ist ein gewöhnlicher Bewohner des Rot gefärbten Teils des Waldes. In diesem Roten Wald erscheint er perfekt getarnt, wäre da nicht der leichte grüne Schimmer den seine Sporen verbreiten, wenn er angestoßen wird oder sie aufeinmal von selbst wie eine Wolke ausbläst. Allerdings scheint dies kein Verteidigungssystem zu sein, eher seine Art der Fortpflanzung. Denn er pflanzt sich häufig fort, verbreitet seine Sporen in der Welt und doch wachsen daraus keine neuen Pilze. Es scheint als ob die Blutkappe etwas benötigt was ihr ihren Namen verleiht. Blut. Sie wächst vorallem an Orten an denen vor kurzem ein Tier im Roten Wald getötet wurde und das Blut oder vielleicht sogar eher das Eisen im Blut, das dann im Boden vorkommt scheint als Katalysator für sein Wachstum zu funktionieren. Die Sporen dieses Pilzes sind nicht giftig, aber nimmt man die Sporen oder sogar Teile des Pilzes selbst ein, verfällt man in einen wahnsinnigen Blutrausch. Angeblich nutzen es die Berserker der Trolle, um ihre Wut zu entfachen und zu fokussieren und über die Schmerzgrenze jedes Normalsterblichen hinaus zu kämpfen. Mit etwas Verfeinerung kann aus diesen Gaben ein mächtiger Wuttrank oder ein gefährliches Betäubungsmittel gebraut werden.

Nachtblüte

Die Nachtblüte ist eine Pflanze die nur in der Gegenwart der Netzweber gedeiht, es scheint als ob sie die Pheromone von ihnen wahrnimmt und sich nur in ihrer Nähe entfaltet, ja sie verfällt sogar, wenn sie sich weit von den Netzwebern entfernt befindet. Keine Trocknung und auch Alkohol vermögen diese Pflanze nicht am Verwelken hindern, sie verdorrt im Schnitt nach einem Tag abseits ihrer Symbiotischen Freunde. Man muss sich mithilfe arkaner Macht über die Natur dieses Gewächses hinweg setzen um sie in Stase oder fest eingefroren länger zu erhalten. Der Duft dieser violetten Pflanze die in Form und Farbe an den ‘Schattenjasmin’ erinnert, ist Psychotischer Natur. Sie ruft Halluzinationen, Verfolgungswahn und schreckliche Träume hervor, noch Stunden nachdem man seine Nase an diese Blüte gehalten hatte. Gedanken an Spinnen und Netze verfolgen einen unablässig. Offenbar eine Pflanze die in Symbiose mit den Spinnen ihre Bauten vor ungewollten Besuchern hütet. Die Netzweber scheinen gegen den Einfluss dieser Pflanze wiederum resistent. Es heißt, dass die Tigersöhne vor langer Zeit mithilfe dieser schrecklichen Träume in Kontakt mit dem niederen lokalen "Spinnenloa" Shadrill getreten sind. Möglicherweise kann man mächtige Visionsgebräue daraus erschaffen.

Exotische, eingeschleppte Kräuter

Einige Seefahrer aus dem fernen Zandalar treiben gelegentlich Handel mit den Kolonien von Tel'Abim und so gewaltig wie der Interkulturelle Markt in Dazar'alor selbst ist, kommt es nicht selten vor dass man mit anderen Inseln handel treibt. Nicht ohne Grund, fand der Meeresstängel seinen Einfluss auf den Inseln von Tel'Abim. Er ist ein magisches Gewächs das vergleichsweise penetrant und dominant wächst, aber aufgrund der Tatsache dass er nur Eingeschleppt wurde, bisher kaum auf der Insel Fuß gefasst hat. Der Meeresstängel wird nur selten für Tinkturen und Tränke mit magischen Eigenschaften genutzt, hat unter den Trollen und Menschen jedoch eine begehrte Eigenschaft. Selbst wenn der Stängel von der Blüte getrennt wird, zieht der Stängel noch Wasser und teilt eine magische Nahrungsverbindung mit der Blüte, sodass sie am Leben erhalten wird, selbst wenn sie abgeschnitten am fernen Ende der Welt ist. Seefahrer geben ihren Geliebten stets bevor sie aufbrechen die Blüte eines Meeresstängels, sollte der Seefahrer auf der Fahrt im Meer umkommen und ertrinken, zieht der Meeresstängel Salzwasser des Meeres und die Pflanze stirbt, denn es handelt sich um eine Süßwasserpflanze. So weiß die Geliebte in der Heimat, wenn die Blüte verstirbt, darf sie sich keine Hoffnungen auf die Rückkehr ihres Mannes machen. Es ist nicht selten vorgekommen, dass Meeresstängel absichtlich ertränkt wurden oder schlicht vergessen wurden, sodass Ehen absichtlich oder unabsichtlich zu Bruch gegangen sind.

Ebenfalls bekannt unter den Trollen hält sich das Sternenmoos, welches selten an den Hauswänden mancher Gebäude wächst und ebenfalls erst noch Fuß fassen muss. Die Blüte dieser Blume erscheint manchmal Rot und manchmal Blau, je nach Klimazone in der sie sich befindet und scheint sich auch vergleichsweise hartnäckig gegen jedes Klima zu halten, wobei sie dem örtlichen Beulengras die Gebäudeplätze nicht streitig macht, da sie sich nicht vom Boden aus hinaufrankt, sondern direkt über die Fassade wuchert. Auch diese Pflanze aus Zandalar beweist eine magische Natur, denn wenn man sie Pflückt, beginnt sie sich an den Emotionen ihres Sammlers zu nähren. Gedanken und Gefühle von Freude und Liebe halten dieses Moos auf magische Weise am Leben, wenn man sich auf sie fokussiert, nachdem man sie gepflückt hat. So vermag man diese Pflanze vor dem Verwelken schützen. Gleichermaßen wird diese Eigenschaft unter den Trollen verwendet um diese unverwelkte Blume zu zermahlen und zu verbrennen um diese gesammelten Emotionen der Freude als Rauch auf Rachsüchtige und ruhelose Geister anzuwenden und Ruhe und Frieden zu ihnen zurück zu bringen.